Bremerhaven: 14-Jähriger stürzt ins Hafenbecken

Ein 14-jähriger Schüler ist am Mittwochnachmittag in Bremerhaven-Mitte ins Hafenbecken gefallen. Vorher prallte er auf einem Betonvorsprung auf. Laut Polizei versuchte sich der Jugendliche in der Trendsportart Parkour.

Schüler wird erheblich verletzt

Der Schüler stürzte gegen 15.30 Uhr in Höhe des U-Bootes „Wilhelm Bauer“ über ein Geländer der Brücke am Alten Hafen. Er fiel auf einen Betonvorsprung und anschließend in das Hafenbecken. Dabei wurde der 14-Jährige, der weder einen Helm noch eine Schutzausrüstung trug, erheblich verletzt.

Jugendlicher im Krankenhaus

Freunde halfen ihm aus dem Wasser. Polizisten schützten den jungen Sportler mit Decken vor der Kälte. Mit einem Tuch der Feuerwehr wurde der Schüler kurz darauf die Uferböschung hinauf an Land gebracht und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt zahlreiche Prellungen und Hautabschürfungen.

Parkour in Bremerhaven

Beim Parkour oder Freerunning wird die Stadt zur Sportstätte. Die Athleten überwinden Hindernisse wie Tore, Treppen, Dächer, Gebäude, Brücken, Wände oder Geländer mit unterschiedlichen Techniken – zum Beispiel mit Sprüngen, Rollen oder Handständen. Laut Polizei gibt es in Bremerhaven derzeit keine Einrichtung, die Sportler in dieser Trendsportart professionell schult.