Bremerhaven: An den Schulen wird gebaut

Ferien für die Schüler – jede Menge Arbeit für die Handwerker. Fast vier Millionen Euro werden bis Mitte August an 20 Schulen in Bremerhaven „verbaut“. Die Arbeiten gehören zum größten Neubau- und Sanierungsprogramm, das die Stadt je gestartet hat an den Schulen.

22,7 Millionen Ausgaben

Insgesamt werden in den nächsten Jahren 22,7 Millionen Euro ausgegeben. „Der Sanierungsstau ist erheblich“, sagt Oberbürgermeister Melf Grantz. Das Geld kommt vor allem vom Bund. Die Stadt rechnet damit, dass noch in diesem Jahr die Freigabe für weitere Millionen aus Berlin kommt.

Arbeit für lokales Handwerk

Die Sanierung der Schulen wird in einzelnen Gewerken ausgeschrieben. So soll das lokale Handwerk unterstützt werden: Gebaut werden neue Fassaden, viele Fenster werden erneuert, Dächer gedämmt, Räume renoviert. Ziel ist es auch, danach Energie zu sparen.

Lange Liste

​Die Liste der Arbeiten ist lang. Elektroarbeiten stehen an der Humboldtschule an, neue Böden im Sekretariat des Schulzentrums Carl von Ossietzky. Das sind die kleinsten Aufgaben. Größter Brocken ist die Sanierung der Fritz-Husmann-Schule 2 in Leherheide für 350.000 Euro. In Lehe werden die beiden neuen Schulen um weitere Container erweitert.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.