Bremerhaven: Aus dem Museumshafen soll ein „Port Center“ werden

Das Modernisierungskonzept für den Museumshafen ist am Freitag vom Stiftungsrat des Deutschen Schifffahrtsmuseums abgesegnet worden. Unter dem Begriff „Port Center“ soll der Alte Hafen samt aller Museumsschiffe attraktiver gestaltet werden. Bis Dezember erwartet der Stiftungsrat nun ein Grobkonzept inklusive Finanzierungsplan.

„Enormes Potenzial“

Laut Pressemittteilung soll „das Erleben, Erinnern und Erhalten von Hafen“ im Mittelpunkt stehen. „Der Bremerhavener Museumshafen verfügt über eine der umfangreichsten und vielfältigsten Sammlungen an zum Teil noch begehbaren Originalschiffen deutschlandweit – ein enormes Potenzial, das nicht ungenutzt bleiben sollte“, erklärte die DSM-Direktorin Sunhild Kleingärtner.

Zeitrahmen und Kosten offen

Zu den Kosten steht in dem Konzept bislang ebenso wenig wie zu der Frage, wie das Projekt finanziert werden soll. Einen Zeitrahmen gibt es auch nicht.

Warten bis Dezember

Im Dezember soll aber ein Grobkonzept sowie ein Finanzierungsplan vorliegen. Dafür sollen der Wirtschaftssenator, die Wissenschaftssenatorin sowie die Stadt mithilfe der Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen sorgen.

Durchbruch bei „Seute Deern“

Die Sanierung der „Seute Deern“ ist in das Modernisierungskonzept eingebettet worden. „Die ,Seute Deern‘ ist natürlich das Herzstück des Projekts“, betonte Carsten Sieling, Regierungschef des Landes Bremen und Vorsitzender des Stiftungsrates. Sie werde auch die erste Aufgabe sein, die gelöst werden müsse.