Bremerhaven: Bangen um Frühchenstation geht weiter

Die Zukunft der Frühchenstation von Ameos in Bremerhaven bleibt ungewiss: Wegen der akuten Personalnot ist es unklar, wie es ab Februar weitergeht.

 Ameos-Regionalgeschäftsführer im Interview

Ameos wolle weiter für die Neonatologie kämpfen, sagt Ameos-Regionalgeschäftsführer Lars Timm im Interview mit der NORDSEE-ZEITUNG. „Wenn es aber nicht bald eine Lösung gibt, können wir den Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllen. Und dann könnte es in der Tat passieren, dass wir in Bremerhaven demnächst nur noch eine ganz normale Geburtsklinik haben.“ Risikoschwangere müssten dann in anderen Kliniken versorgt werden.

Ameos sucht bundesweit

Die Probleme: Es fehlen speziell ausgebildete Kinderärzte für die Frühchenstation. Ameos sucht daher jetzt deutschlandweit nach Neonatologen. Außerdem befinden sich Frühchenstation und Kinderklinik an zwei verschiedenen Standorten. Das bedeute doppelte Strukturen, ärztliche Bereitschaftsdienste und doppelte Kosten, sagt Timm.

Wie die Frühchenstation aus Sicht von Ameos gerettet werden kann, lest ihr am  Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.