Bremerhaven: Bis 2024 müssen drei neue Schulen her

Die Schülerzahlen in Bremerhaven steigen bis 2024 so an, dass die Stadt drei neue Schulen bauen muss. Vor allem die Ortsteile Mitte, Lehe und Geestemünde werden Zuwächse verzeichnen. Sorgen macht dem Stadtschüllerring das jüngst beschlossene Finanzierungskonzept für die Schulneubauten. 

Zentrum erhält meisten Zuwachs

549 Grundschüler mehr werden 2024 betreut werden müssen, als 2019. Das hat jedenfalls das Schulamt ausgerechnet. Vor allem an den Grundschulen in Mitte, Lehe und Geestemünde wird mit Zuwachs gerechnet, im Eckernfeld, Lehe-Nord, Schiffdorferdamm und Surheide wird ein Rückgang erwartet.

249 Millionen Euro

Unter anderem deshalb hat die Stadtverordnetenversammlung vergangene Woche dem Neubau von drei Schulen mit einem sogenannten Öffentlich-Privaten-Partnership-Finanzierungsmodell für 249 Millionen Euro zugestimmt.

Stadtschülerring in Sorge um Sanierungen

Der Stadtschüllering äußerte am Dienstag im Ausschuss für Kultur und Schule Sorge darüber, ob bei den dafür erforderlichen 8,3 Millionen Euro an jährlicher Tilgungsrate noch Geld für die Sanierung bestehender Schulen übrig bliebe. Stadtrat Michael Frost (parteilos) musste einräumen, dass dieses Problem noch nicht gelöst sei, man aber daran arbeiten will.

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Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.