Bremerhaven: Barrierefrei? Studentinnen testen Geschäfte

Mehr Händler als gedacht haben sich an der Hafenstraße bereits mit dem Thema Barrierefreiheit befasst. So lautet ein Ergebnis einer Projektarbeit, für die fünf Studentinnen der Hochschule Bremerhaven die Zugangsmöglichkeiten von Geschäften untersucht haben.

Studentinnen nehmen 122 Geschäfte in Augenschein

Die Studentinnen aus dem vierten Semester des Studienganges Cruise Tourism Management untersuchten alle Geschäfte, in denen ein gehbehinderter Kunde nicht mehr als zwei Stufen zu überwinden hätte und die auch innen genug Platz bieten für einen Rollstuhlfahrer. Insgesamt nahmen sie 122 Geschäfte in Augenschein.

Interesse an barrierefreien Lösungen geweckt

„Viele Läden haben mobile Rampen“, berichtet Projektteilnehmerin Selina Feindt. Bei einigen Händlern konnten die Studentinnen Interesse für barrierefreie Lösungen wecken. Außerdem zeigte sich: Rampe ist nicht gleich Rampe. Sie unterscheiden sich nicht nur in Preis, Größe und Gewicht. „Manche Modelle sind nur für geringe Steigungen geeignet, andere sind stabil, aber nicht breit genug.“

Kooperation von Quartiersmeisterei, Wunderwerft und Stiftung

Das Thema „Barrierefreie Hafenstraße“ hat Brigitte Hawelka, Quartiersmeisterin in Lehe, in Verbindung mit dem Kooperationspartnerprojekt Wunderwerft angestoßen. Als Partner unterstützte die Stiftung „Inklusive Stadt“ das Vorhaben.

Welche Ideen für Verbesserungen sich aus der Projektarbeit ergeben haben, lest Ihr am Sonntag, 30. Juni 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.