Bremerhaven: Familienunternehmen Strako in Schieflage – Insolvenz angemeldet

Das Bremerhavener Korrosionsschutz-Unternehmen Strako hat Insolvenz angemeldet. Bis einschließlich März sind die Löhne und Gehälter gesichert.

Insolvenzverwalterin: Chance für Sanierung gut

„Leider gab es keinen anderen Weg, um die Krise zu bewältigen“, unterstrich Unternehmenschef Holger Bartels am Mittwoch. Er sei aber davon überzeugt, dass der Betrieb  weitergeführt werden könne. Ähnlich sieht es die Insolvenzverwalterin Dr. Susanne Riedemann. „Ich prüfe derzeit die Möglichkeit der Sanierung der Strako GmbH. Es geht jetzt vor allem darum, den Fortbestand des Unternehmens durch Beseitigung der Schieflage zu sichern.“ Aufgrund erster Prüfungen sei sie überzeugt, dass dies gelingen werde.

22 Mitarbeiter im Bremerhavener Familienunternehmen

Das Familienunternehmen Strako – Strahlarbeiten und Korrosionsschutz besteht seit 1987. Beschäftigt sind dort zurzeit 22 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz des Unternehmens belief sich im vergangenen Jahr auf 2,6 Millionen Euro.