Weltkindertag: Das tut Bremerhaven für Kinder

An diesem Donnerstag ist Weltkindertag. Doch was tut die Stadt Bremerhaven eigentlich – unabhängig von diesem Stichtag – für ihre jüngsten Einwohner. nord24 hat ein paar Fakten zusammengetragen.

Mehrere Feiern

In Bremerhaven wird der Weltkindertag gleich viermal gefeiert. Heute ist ab 10 Uhr Auftakt in Grünhöfe, an der Emmausgemeinde und dem Familienzentrum in Geestendorf. Von 14 bis 17 Uhr gibt es ein buntes Programm rund um den Stadtteiltreff Wulsdorf an der Paula-Modersohn-Schule. Morgen sind Feste in Leherheide und Wulsdorf. Doch einmal im Jahr etwas für Kinder zu tun, ist nicht genug. Das sind die Dinge, die die Stadt außerdem tut:

Neue Kinderbeauftragte

  • Ab sofort gibt es eine städtische Kinderbeauftragte. Die Stelle gibt es schon lange, aber war wegen Krankheit lange nicht besetzt. Jetzt soll sich eine neue Mitarbeiterin am Magistrat darum kümmern, dass möglichst viele Kinder möglichst oft in möglichst vielen neuen Projekten in Bremerhaven Mitsprache haben.
  • Dass Kinder in allen öffentlichen Vorhaben der Stadt mitreden und mitgestalten dürfen, hat die Stadtverordnetenversammlung sogar 2011 in der Stadtverfassung fest verankert. Ob in Bauprojekten, im Verkehr, in der Freizeitgestaltung oder in der Politik: Kinder und Jugendliche müssen beteiligt werden.
  • Zum Beispiel gibt es bereits eine Jugendkonferenz, einen Jugendklimarat und demnächst soll es auch ein Jugendparlament am Magistrat geben. Es gibt den jährlichen Kinderrechtepreis für vorbildliche Projekte und eine „Spielleitplanung.“ Außerdem gibt es stadtweit 72 städtische Kinderspielplätze.
  • Seit 2007 verleiht Bremerhaven den „Kinderrechtepreis“ für vorbildliche Projekte unter Beteiligung von Kindern.

Neue Skatebahn lässt auf sich warten

Was noch nicht gibt: die seit Jahren versprochene Skatebahn in Lehe. Jetzt diskutiert die Stadt über eine Fläche auf dem neuen Kistnergelände. Aber die Politik muss das noch entscheiden. Die geschätzten Baukosten liegen bei rund 100.000 Euro.