Bremerhaven-Leherheide profitiert von gelungenem Stadtumbau

Sanierte Mehrfamilienhäuser neben neuen Einfamilienhäusern im Bremerhavener Waldviertel, dazu die „Neue Mitte“: „Mittlerweile ist Leherheide sehr gesund“, sagt Frank Stickel, Niederlassungsleiter der Wohnungsgesellschaft Gewoba.

Bädersanierungen ab 2021

„Noch vor zehn bis fünfzehn Jahren sah das deutlich anders aus“, erinnert er sich. In den kommenden Jahren plant die Gewoba weitere Investitionen in ihre 3540 Wohnungen in dem Bremerhavener Stadtteil. Ab 2021 will die Gewoba im großen Stil Bädersanierungen und Fassadendämmungen in ihrem Bestand vornehmen. Doch auch jetzt schon kann sich die Gewoba über fehlende Nachfrage in Leherheide-West nicht beklagen. Anders als in den 1980er und 90er Jahren gibt es in den überwiegend aus den 60er Jahren stammenden Mehrfamilienhäusern derzeit kaum Leerstände.

Zwei Faktoren haben das Gesicht Leherheides verändert

Aus stadtplanerischer Sicht waren vor allem zwei Umgestaltungsprojekte maßgeblich für die Gesundung des Stadtteils: der Umbau des Zentralbereichs um den Julius-Leber-Platz zur „Neuen Mitte Leherheide“ in den Jahren 2009 bis 2011 und die Ausweisung des Einfamilienhausgebietes Waldviertel. Bis auf kleinere Restmaßnahmen sei der Stadtumbau in Leherheide vorerst abgeschlossen, sagt Stadtplanerin Sandra Levknecht.

Welche Umgestaltungsidee es für Leherheide noch gibt, lest Ihr am Sonntag, 10. Februar 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.