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Bremerhaven: Neue Kaje an der Geeste steht nicht stabil

Die neue Kaje am Tonnenhof an der Geeste in Bremerhaven ist nicht standsicher. Deshalb wird die Sohle des Bauwerks saniert. 5500 Tonnen Wasserbausteine werden an in der Geeste versenkt.

Kaje erst drei Jahre alt

Die neue Kaje ist erst drei Jahre alt. Dass der Untergrund hier nicht so trägt, wie in den Bodengutachten ausgewiesen, wurde deutlich, als die bis zu 20 Meter langen Spundbohlen schon im Flussgrund steckten.

7,5 Millionen Baukosten

7,5 Millionen Euro hat der Bau der 300 Meter neuen Kaje gekostet, rund 50 Meter davon konnten bisher kaum genutzt werden. Juristen und Ingenieure haben jahrelang gestritten, wer Schuld an der instabilen Kaje hat. Beide Seiten wollten aber einen Streit vor Gericht vermeiden.

Geeste metertief ausgebaggert

Nun ist vor der Kaje der Fluss 2,70 Meter tief ausgebaggert worden. In die Grube wird eine spezielle Konstruktion aus Stahl und Textil versenkt. Darauf werden die Steine geschüttet, um der Kaje zur nötigen Stabilität zu verhelfen.

Die Arbeiten im Video:

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.