Bremerhaven: Risikoschwangeren droht eine schlechte Versorgung

Wegen einer möglichen Schließung der Frühchenstation droht Risikoschwangeren in Bremerhaven eine schlechte Versorgung. Das sagt der Chefarzt der Frauenklinik im Klinikum Reinkenheide, Professor Wolfgang Friedmann. 

Reinkenheide hat Übernahme angeboten

Weil Kinderärzte fehlen, kann Ameos die ärztlichen Dienste auf der Frühchenstation ab Ende April nicht mehr sicherstellen. Aktuell laufen Verhandlungen zwischen Gesundheitsbehörden, Politik, Kliniken und Kassen, wie es weitergehen könnte. Reinkenheide hat die Übernahme der Station angeboten.

Risikoschwangere kurz vor der Frühgeburt

Corinna Burghardt (21) ist in der 34. Schwangerschaftswoche und steht kurz vor einer Frühgeburt. Seit Montag liegt sie in der Geburtsklinik im Klinikum Reinkenheide, weil ihre Fruchtblase schon geplatzt ist. Noch dürfen Risikoschwangere wie die 21-jährige Geestländerin in Reinkenheide behandelt werden.

„Dürften nur noch gesunde Schwangere versorgen“

„Wenn die Frühchenstation geschlossen würde, dürften wir in der Geburtsklinik nur noch Schwangere versorgen, die ihr Kind ab der 36. Schwangerschaftswoche zur Welt bringen“, sagt Friedmann. Außerdem müssten die Frauen gesund sein.

Was auf die Risikoschwangeren in Bremerhaven zukommen könnte, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Denise von der Ahé

Denise von der Ahé

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Redakteurin/Korrespondentin im Bremer Büro der NORDSEE-ZEITUNG. Kam nach Stationen bei der Saarbrücker Zeitung und der Braunschweiger Zeitung immer weiter Richtung Norden. Sie berichtet aus Bremen über alles, was dort entschieden wird und für Bremerhaven spannend und wichtig ist.