Bremerhaven: „Seute Deern“ soll schnell geborgen werden

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven hält an der „Seuten Deern“ fest. Man wolle den historischen Holzsegler retten. Schnellstmöglich soll das Schiff aufgerichtet werden. Das hat der kaufmännische Geschäftsführer Konrad Otten am Montag berichtet.

Gutachter legt Ergebnisse vor

Erst dann könne man abschätzen, welchen Schaden das Schiff erlitten hat, und wie es weiter geht. Am Dienstagnachmittag wird der beauftragte Gutachter seine Ergebnisse vor dem Lenkungsausschuss präsentieren. Der muss dann entscheiden.

Entscheidung im Ausschuss

Dem Ausschuss gehören die Geschäftsführer und der Sanierungsbeauftrage des Museums an, die Bremerhavener Wirtschaftsförderung, Mitglieder des Magistrats und des Senates sowie ein Vertreter der Bundesregierung, denn das DSM ist ein Nationalmuseum.

Wahrzeichen der Stadt

Das Museumsschiff, ein Wahrzeichen der Stadt, ist am Freitagabend nach einem Ausfall der Lenzpumpen, die Wasser aus dem Schiff befördern, gesunken und liegt jetzt im Hafenschlick.

Was in den nächsten Tagen passiert, welche interne Untersuchung  Otten eingeleitet hat und wie der ehemalige Pächter Jens Schmidt das zweite Unglück erlebt hat, lest ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.