Bremerhaven: So kann man die Faszination „Polarstern“ erleben

Finger fuchteln in der Luft, Beine rudern auf dem Trockenen: In der „virtuellen Realität“ erleben Menschen etwas, das gar nicht da ist. Mit speziellen 3D-Brillen haben am Wochenende hunderte Besucher das berühmte Forschungsschiff „Polarstern“ vom Maschinenraum bis zur Kommandobrücke erkundet. Die neue Ausstellung „360° Polarstern“ am Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven lädt seit Freitag zur dreidimensionalen „Expedition“.

Tief hinab in den Maschinenraum des Eisbrechers

„Das setzt Maßstäbe in der Museumslandschaft.“ Für den Hamburger Gert Philippsen ist abgetaucht in die Welt an Bord des Eisbrechers und fasziniert. „Hamburg hat viel. Aber so was noch nicht.“ Kinder erforschen mit „Ooooh“ und „Boooaah“den Maschinenraum – hinter den Brillen. „Ist das tieeeef.“

Besucher werden selbst Teil des Forschungsprojektes

Der Clou: Die Besucher können selbst Teil dieses neuartigen Forschungsprojektes werden: Das DSM lädt einmal im Monat zu einer ausführlichen Befragung bei Kaffee und Kuchen ein. Die Wissenschaftler möchten erfahren, was den Betrachtern gefällt, was nicht, was das Erlebnis bei ihnen auslöst, ob was an der Technik nachgebessert werden müsste.

Wie die Besucher die Ausstellung „360° Polarstern“ bewerten, lest Ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG