Bremerhaven: Stadt will Lärmschutz an Eisenbahnbrücke finanzieren

Für die Anwohner der Eisenbahnbrücke über die Cherbourger Straße ist ein Happy End in Sachen Lärmschutz in Sicht. Sobald die Brücke saniert wird, soll sie auch eine Lärmschutzwand bekommen.

165.000 Euro von der Stadt

Weil die Stadt sich maßgeblich an den zusätzlichen Kosten für eine Lärmschutzwand auf der neuen Brücke beteiligen will, hat auch die Bahn ihre anfangs ablehnende Haltung revidiert. Über den städtischen Anteil von 165.000 Euro soll am Donnerstag im Bauausschuss entschieden werden. Die Bahn beteiligt sich mit 100.000 Euro.

Bürger haben Einwände

Die Bahn investiert zwar 15 Millionen Euro in eine neue Brücke, aber für Schutzwände reichte das Geld angeblich nicht mehr aus. Was im Etat nicht drin sei, könnten sie auch nicht ausgeben, argumentierten Vertreter der Bahn bislang. Kritiker wollten das nicht gelten lassen und pochten auf eine Sonderfallprüfung. Gegen den Verzicht von Lärmschutzwänden auf der Brücke hatten 150 Bürger Einwände erhoben.

Oberbürgermeister wendet sich an die Bahn

Auch Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) hatte sich in einem mehrseitigen Schreiben an die Bahn für mehr Lärmschutz stark gemacht. Und dabei angedeutet, dass bei einer positiven Entscheidung auch über eine finanzielle Beteiligung aus dem kommunalen Lärmschutzprogramm geredet werden könne.