Bremerhaven: Strafe für Jan Timke nach Chemnitz-Post

Jan Timke soll 6000 Euro Geldstrafe bezahlen. Die Staatsanwaltschaft hat einen Strafbefehl erlassen, weil Bremerhavens „Bürger-in-Wut“-Chef vor gut einem Jahr verbotenerweise einen Haftbefehl auf seiner Facebook-Seite gepostet hatte.

Timke fordert Freispruch

Es ging um einen Tatverdächtigen, der in Chemnitz für eine tödliche Messerattacke verantwortlich sein sollte. Timke hatte die Einstellung des Verfahrens gegen ihn selbst gefordert. „Alles andere als einen Freispruch akzeptiere ich nicht“, sagte er gegenüber nord24.

Wohnung durchsucht

Deshalb hat er nun Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt. Nun wird der Fall vor dem Amtsgericht Bremerhaven landen. Timke hatte für die Veröffentlichung Verantwortung übernommen, aber zugleich betont, dass er das Foto von dem Haftbefehl nicht selbst hochgeladen hatte. Damals hatte die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss abends die Wohnung von Timke durchsucht und Laptop und Handy beschlagnahmt.