Bremerhaven: TTZ stellt Fischfutter in allen möglichen Formen her

Immer mehr Fische und Meeresfrüchte stammen aus Aquakultur. Doch jede der gezüchteten Arten hat andere Anforderungen an ihr Futter. Wie man das herstellt, wissen die Forscher im Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (TTZ).

Flocken, eckige Stücke und Kügelchen

„Das Futter kann ganz unterschiedliche Eigenschaften haben“, erläutert Florian Stukenborg, Fachgebietsleiter Lebensmitteltechnologie am TTZ. Das gelte für Größe, Form und Verhalten im Wasser. So könne von Flocken über eckige Futterstücke bis hin zu Kügelchen alles hergestellt werden. „Seeigel beispielsweise brauchen es, dass ihr Futter im Wasser noch lange in Form bleibt“, gibt Stukenborg ein Beispiel.

Kernstück ist der Extruder

Insbesondere eine  Maschine ist für die Herstellung wichtig: der Extruder. Hier werden dickflüssige Massen, die aushärten können, unter Druck aus einer Öffnung gepresst, die die Form vorgibt. „Wir arbeiten mit hohen Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius und einem Druck von bis zu 100 bar“, sagt Stukenborg.

Quader und lange Stränge

Hinein kommen beispielsweise Algen, heraus kommen lange Quader oder Stränge die weiterverarbeitet werden können. So bekommt jedes Wassertier die Nahrung in der Form, in der es ihm schmeckt.