Bremerhaven: Verein Sonnenblume bietet seit zehn Jahren ein zweites Zuhause

Kinder, die Impulse bekommen, Mitarbeiter und Ehrenamtliche, die sehen, dass ihre Arbeit Früchte trägt, und Kunden, die in der Kleiderkammer nach Schnäppchen stöbern: Der Verein Sonnenblume schreibt in Bremerhaven-Leherheide eine Erfolgsgeschichte, in der alle Beteiligten profitieren. In diesem Jahr feiert die Sonnenblume als Verein zehnjähriges Bestehen.

Vor dem Essen erst die Hausaufgaben

Für viele Kinder ist die Sonnenblume eine Art zweites Zuhause. „Vor dem Essen werden erst die Hausaufgaben gemacht“, sagt Cornelia Rönnefahrt, Initiatorin der Kinderwohnung. Und vor dem Essen werden die Hände gewaschen. Alltägliches, das nicht in allen Familien Alltag ist. Die Sonnenblume bietet nicht nur Hausaufgabenhilfe, Essen und Reisen, sondern auch einen Garten. „Dank der Gewoba, die uns unterstützt“, sagt Rönnefahrt. „Dort lernen die Kinder, dass Petersilie nicht in der Gefriertruhe im Supermarkt wächst.“

Projekt erhält keinerlei Zuschüsse

Die Sonnenblume, die einst unter Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt gestartet war, erhält keinerlei Zuschüsse, finanziert sich ausschließlich über Spenden und die angeschlossene Kleiderkammer, in der Sachspenden veräußert werden.

Wie Sinan, der als Junge zur Sonnenblume stieß und inzwischen ein Mann geworden ist, von der Sonnenblume profitiert hat, lest Ihr am Sonntag, 3. Februar, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.