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Bremerhaven: Vier Kokainschmuggler vor Gericht

Sie erhofften sich wohl das große Geld, jetzt sitzen sie auf der Anklagebank des Bremer Landgerichts. Vier Männer sind angeklagt. Sie sollen Kokain über Bremerhaven geschmuggelt haben.

Fahnder schnappen Täter in Bremerhaven

Die vier Männer im Alter von 28, 30 und 34 Jahren müssen sich seit Donnerstag unter anderem wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor dem Landgericht Bremen verantworten. Sie wollten, so die Anklage, im Juni dieses Jahres eine Ladung Kokain im Hafen von Bremerhaven abpassen und die Drogen weiterverkaufen. Doch die Fahnder kamen ihnen zuvor.

20 Kilogramm Kokain

Laut Staatsanwaltschaft hatten es die vier Männer, die aus der Türkei, Albanien, Serbien und Deutschland stammen, auf eine Lieferung aus Südamerika abgesehen. 20 Kilogramm Kokain mit einem Wert von mehr als einer halben Million Euro sollen die Angeklagten in der Nacht zum 13. Juni versucht haben, aus einem Container zu entnehmen.

Gemeinsam einen Tatplan gefasst

Laut Anklage hatten die Männer zuvor einen gemeinsamen Tatplan gefasst und versucht, die Betäubungsmittel in den Handel zu bringen. Neben der Anklage wegen Handels mit Betäubungsmittel wird zwei Männern zudem unerlaubter Waffenbesitz und Besitz von Drogen in geringen Mengen zur Last gelegt. Der Prozess wird am 19. Dezember fortgesetzt. (ko)