Bremerhaven: Zoll geht mit neuem Boot auf die Suche nach Schmugglern

Der Zoll ist auf der Weser und in der Nordsee ab sofort mit dem neuen Boot „Bremen“ im Einsatz. Am Freitag wurde es im Neuen Hafen in Bremerhaven getauft. 

Kritik von deutschen Schiffbauern

Drei Schiffe hat der Bundesfinanzminister als oberster Dienstherr des Zolls bestellt – auf einer Werft in Estland für zusammen elf Millionen Euro. Deutsche Werften protestieren dagegen, weil sie gegen osteuropäische Löhne gar keine Chance hätten, das günstigste Angebot abzugeben. Die EU schreibt aber vor, dass die Arbeiten immer an den günstigsten Anbieter vergeben werden müssen.

Taufpatin muss einspringen

Eine Abteilungsleiterin aus dem Bundesministerium der Finanzen hat erst am Freitag erfahren, dass sie die „Bremen“ taufen sollte. Denn die eigentliche Patin hatte sich krank abgemeldet.

Tochterboot heißt „Geeste“

Die  „Bremen“ ist ein 24 Meter langes Boot, das künftig vom Geeste-Vorhafen auslaufen wird. Das Tochterboot wurde bei dem Festakt von der 10-jährigen Marika Levin, der kleinen Tochter eines Besatzungsmitglieds, auf den Namen „Geeste“ getauft.

Was der Staatssekretär in seiner Taufrede gesagt hat und was sich der Zoll von dem Boot verspricht, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.