Bremerhaven: Zukunft der Frühchenstation bleibt ungewiss

Bis zum Monatsende sind auf der Frühchenstation von Ameos am Standort Bremerhaven-Reinkenheide alle ärztlichen Dienste gesichert. Doch wie es danach weitergeht, ist derzeit offen. 

Kinderärzte aus ganz Deutschland helfen aus

Auf der Frühchenstation fehlen speziell ausgebildete Kinderärzte für die sehr kleinen Babys. Ameos habe die Dienste im Januar jetzt mit Honorarärzten aus dem gesamten Bundesgebiet besetzen können, sagt Ameos-Regionalgeschäftsführer Lars Timm.

Reinkenheide befürchtet Auswirkungen auf Geburtsklinik

Das Klinikum Reinkenheide, wo sich die Frühchenstation räumlich befindet, befürchtet allerdings, dass Ameos den Versorgungsauftrag dauerhaft nicht sicherstellen kann. „Das würde dann auch zulasten unserer Geburten gehen“, sagte der Sprecher des Klinikums Reinkenheide, Sebastian Dost, am Dienstag.

CDU will für den Erhalt der Frühchenstation kämpfen

Unterdessen betont die CDU, alles für den Erhalt der Neonatologie tun zu wollen. Geprüft werden müssten sowohl ein Kinderklinik-Neubau auf dem Gelände Reinkenheides als auch eine Lösung in bestehenden Räumlichkeiten, so Ralf Holz, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion. Wenn Kinderklinik und Frühchenstation an einem Ort wären, wären die Abteilungen leichter zu betreiben und kostengünstiger.