Bremerhavener Lloyd Werft stellt auf weltgrößter Yachtmesse aus

Die Lloyd Werft hat eine kleine Schwester bekommen: Die Wider Werft an der italienischen Adria. Die baut 50-Meter-Luxusyachten. Die Geschäfte werden größtenteils aus Bremerhaven geführt. Lloyd-Werft-Vorstand Rüdiger Pallentin ist Geschäftsführer der italienischen Werft. 

Weltgrößte Yachtmesse in Monaco

Wider und Lloyd stellen bis Sonntag gemeinsam auf der weltgrößten Yachtmesse in Monaco aus. Und sie haben auch ein „Multimillionärs-Spielzeug“ mitgebracht: Die „Cecilia“, eine Yacht mit Platz für gerade einmal 12 Passagiere. Die können sich mit Beibooten und einem U-Boot die Zeit vertreiben, im Pool an Bord planschen oder auch einfach nur an Deck in der Sonne liegen. Wer das Schiff kaufen möchte, sollte 30 Millionen Euro dabeihaben.

Gebügend Platz für 12 Gäste dürfte wohl sein an Bord... Foto Wider Werft

Italienische Werft gehört zum Genting-Konzern

Die Lloyd Werft kümmert sich bereits seit fast einem Jahr um die Italiener, aber das war bisher so gut wie gar nicht bekannt. Die Werft gehört ebenfalls zum Genting-Konzern. Nachgedacht wird auch darüber, ob beide Werften noch enger miteinander verbunden werden können.

Megayacht schon wieder zu klein

Die „Cecilia“ wurde erst im August abgeliefert. Aber ihr Käufer will sie bereits wieder verkaufen. Er hält nach etwas Größerem Ausschau.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.