Bremerhavener Schule sucht Ausbildungspaten

Ein erfahrener Helfer, der Schüler an die Hand nimmt und unterstützt: Das ist der Grundgedanke des Ausbildungspatenprojekts an der Schule am Ernst-Reuter-Platz. Seit knapp einem Jahr läuft es jetzt. Mit Erfolg, wagt Schulleiterin Nicole Wind eine Zwischenbilanz. Doch die Schule sucht noch weitere Paten.

Hilfe in profanen Dingen

Derzeit sind es 15 Paten – Frauen und Männer von Mitte 20 bis in die 70er Jahre –, die an der Schule aktiv sind. Das Prinzip ist einfach: „Die Paten sollen die Schüler von der 8. bis zur 10. Klasse und weiter bis ins erste Ausbildungsjahr begleiten, ihnen zur Seite stehen“, erläutert Wind.  Grundsätzlich soll Hilfe in ganz profanen Dingen geboten werden: Wo finde ich Informationen zu meinem Wunschberuf, wie schreibe ich eine Bewerbung, was ziehe ich bei einem Bewerbungsgespräch an?

Auf Aufgaben vorbereitet

Die Ausbildungspaten werden  genau auf ihre Aufgabe vorbereitet. „Wir haben sie vor einem Jahr auch einfach mit in den Unterricht geschickt – zum Kennenlernen“, berichtet Wind. Sie wünscht sich, dass sich noch viele neue Interessenten melden, damit das Projekt ausgeweitet werden kann. Als Formalien müssen die Interessenten lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis mitbringen.

Welche Aufgaben ein Ausbildungspate hat, und wie er mit seinem Schützling zusammenfindet, lest Ihr am 10. November 2019 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.