Bremerhavener Tanzstudiobetreiberin bei „Die Ernährungs-Docs“

Sich bewegen – das gehört für Gunda Gagelmann zum Leben dazu wie das Atmen. Seit 1989 betreibt sie das Tanzstudio Ad Nug. Extrapfunde und schmerzende Knie machten ihr fast einen Strich durch die Rechnung. Doch dann nahm ihr Leben eine Wende: Sie nahm an der NDR-Sendung „Die Ernährungs-Docs“ teil. Erfolgreich. Jetzt steckt sie voller Zukunftspläne.

Heilungskräfte des Körpers nutzen

Ob orientalischer Tanz oder Zumba, Gunda Gagelmann ist ein Energiebündel mit strahlendem Lächeln. Allerdings bändigten in der Vergangenheit Übergewicht, Bluthochdruck und eine sich ausbreitende Arthrose immer mehr die Freude an der Bewegung. Eine Operation lehnte sie ab, Schmerztabletten ebenso und beschloss einen anderen Weg für sich zu finden, der die Heilungskräfte ihres Körpers mit einbezieht. Den fand sie mit dem Tablet auf der Couch. Sie stieß im Internet auf die TV-Sendung, für die Teilnehmer gesucht wurden.  Ein halbes Jahr begleiteten die Ernährungsdocs des NDR sie.

Zwei Mahlzeiten am Tag, dazwischen Fasten

„Die Autorin kam zu mir, dann musste ich nach Hamburg auf das Hausboot, in dem die Sendung aufgezeichnet wird“, so Gagelmann. Dort stieß sie auf die Ernährungsdocs, die sie coachten, und ihr Ernährungs- und Trainingsempfehlungen mitgaben. Dann sei regelmäßig ein zweiköpfiges Team für Kamera und Ton zu ihr nach Hause gekommen. Tatsächlich hatte der Plan es in sich, setzt auf Intervall-Fasten. „Zwei Mahlzeiten am Tag“, erläutert Gagelmann den Fastenrhythmus, der eine 16-stündige Nahrungsabstinenz vorsieht. Außerdem gab es eine spezielle Diät, reich an entzündungshemmenden Lebensmitteln, um den schmerzenden Gelenken beizukommen.

Beim Besuch im Schwimmbad gefilmt

„Sie haben mir auch eine Kamera mitgegeben, als wir in Urlaub gefahren sind“, berichtet Gagelmann. Dabei habe ihr Mann sie etwa bei einem Besuch im Schwimmbad gefilmt. Die Öffentlichkeit bei den Drehterminen habe ihr nichts ausgemacht. Das Ergebnis, ein erhebliches Minus auf der Waage, verringerte Blutdruckmedikamente und weniger Schmerzen hielt sie auch nach der Sendung davon ab, über die Stränge zu schlagen. „Dabei liebe ich Kuchen und Kekse“, gibt Gagelmann zu. Ihre Teilnahme in der Sendung hat sie motiviert, neue Ziele in Angriff zu nehmen. „Ich könnte mir vorstellen, mich zur Ernährungsberaterin weiterzubilden“, sagt Gagelmann. Aber das sei noch nicht alles. Sie lässt sich gerade zur Seniorenbetreuerin weiterbilden. Gerne würde sie ihre vorhanden Kompetenzen einbringen und Menschen mit Demenz und Alzheimer in ihrem Tanzstudio Freude an der Bewegung bieten. Aber erst steht die TV-Ausstrahlung an.