Atommüll-Lager im Kreis Rotenburg? Bürger fordern Transparenz

Ein Atommüll-Endlager bei Taaken im Landkreis Rotenburg? Für die Organisation „Ausgestrahlt“ ist das zumindest eine Option. Sie fordert ebenso wie Bürger Transparenz.

Salzstock könnte infrage kommen

„Ausgestrahlt“ hatte eine Karte mit Standorten veröffentlicht, die nach ihrer Auffassung eine Rolle bei der Endlagersuche spielen. „Wir möchten keine Panik verbreiten, aber die Leute sollten frühzeitig informiert werden“, erklärte Sprecherin Angela Wolf während einer Informationsveranstaltung in Taaken. Auch der dortige Salzstock könnte in die Untersuchungen der Bundesbehörden einbezogen werden.

Kritik an Informationspolitik der Behörden

Dass diese nicht vor 2020 mit einem Zwischenbericht an die Öffentlichkeit gehen wollen, ist in ihren Augen zu spät. Wolffs Vermutung: Die Bevölkerung soll sich nicht wie einst in Gorleben frühzeitig solidarisieren. Die Bürger in Taaken, zum Beispiel aber auch im benachbarten Bülstedt wollen wachsam sein. Eine Bürgerinitiative wollen sie noch nicht gründen, wohl aber soll es Aktionen und Infoveranstaltungen geben. Motto: Wehret den Anfängen.