Bundespolizei stoppt Schleuser aus Bremerhaven

Die Bundespolizei hat an einem Grenzübergang zu Österreich drei in Bremerhaven lebende syrische Flüchtlinge stoppt, die versucht haben, drei Verwandte nach Deutschland einzuschleusen. Den Schleusern drohen nun bis zu fünf Jahre Haft. 

Kleine Kinder auf dem Schoß

Die Polizei stoppte das Auto mit HB-Kennzeichen, weil ihnen nicht nur zwei Männer und zwei Frauen aufgefallen waren, sondern auch zwei Kinder, die ungesichert auf den Schößen der Frauen lagen. Wie sich herausstellte, sollte eine 28 Jahre alte Mutter mit ihren zwei und drei Jahre alten Kindern nach Bremerhaven gebracht werden. Die Frau legte für sich und die Kinder fremde Papiere von Verwandten in Bremerhaven vor.

Auto kam ganz aus Griechenland

Der Beifahrer sagte aus, die Frau seines Bruders und deren Kinder ganz aus Griechenland abgeholt zu haben. Für die 28-Jährige und die Kinder endete die Reise in einer Flüchtlingsunterkunft im Allgäu, die drei Syrer aus Bremerhaven durften weiterfahren. Die Polizei hat aber eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern geschrieben.

Mehr zu dem Fall lest Ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.