Bremerhaven: CDU-Politiker will AfD-Spitze wegen Verleumdung verklagen

Der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Turhal Özdal will den Spieß umdrehen: Nachdem der angebliche massenhafte Wahlbetrug mit Briefwahlunterlagen durch Angehörige von Özdal auf acht Verdachtsfälle schrumpfte, will Özdal die Bremer AfD-Spitze wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung anzeigen.

Acht Fälle bleiben übrig

Die AfD habe die Zahl von 500 Fällen in Bremerhaven in die Welt gesetzt. „Davon ist nichts geblieben“, betont Özdal. Die Staatsanwaltschaft geht in acht Fällen einem Anfangsverdacht nach.

„Lügenbaron“

Magnitz sei ein „Lügenbaron“, sagt der CDU-Poltiker mit Blick auf den AfD-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Frank Magnitz, der nach eigenen Angaben den Wahlbetrug aufgedeckt und die Polizei zum Einschreiten bewegt hatte. Özdal geht davon aus, dass auch die Vorwürfe in den acht Fällen, die die Ermittler nun weiterverfolgen, sich am Ende sich als haltlos erweisen werden.