Darum muss die Bergung der „Seuten Deern“ so schnell gehen

Die gesunkene „Seute Deern“ soll schnell gehoben werden. Stadt Bremerhaven und Land Bremen drücken aufs Tempo und wollen die Mittel im Eilverfahren bereitstellen, damit das Deutsche Schifffahrtsmuseum als Besitzer des Schiffs den Auftrag am Mittwoch an den Spezialisten Hans-Joachim Möller erteilen kann.

Im Eilverfahren bewilligt

Oberbürgermeister Melf Grantz und Hafenstaatsrat Tim Cordßen (beide SPD) reden von Gefahr in Verzug. Die Bark sei instabil und könnte bei ungünstiger Wetterlage in Richtung Columbusstraße kippen. „Jeder Tag, den das Schiff auf dem Grund liegt, macht die Bergung schwieriger“, sagt Cordßen. Die Zeit, um die Gelder im Eilverfahren von Senat und Magistrat bewilligt zu bekommen, sei noch gegeben, habe Möller versichert.

Schlüssiges Bergungskonzept

Grantz und Cordßen gehören zum Lenkungsausschuss, der am Dienstag in Bremen die Weichen gestellt hat. „Das Bergungskonzept hört sich schlüssig an“, sagt Grantz.
Erst nach der Bergung der „Seuten Deern“ könne festgestellt werden, wie hoch der Schaden ist und ob das Schiff sanierungsfähig ist. Die Bergung soll 1,1 Millionen Euro kosten.

Wie lange die Bergung dauern wird, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.