DBB-Protestkundgebung stößt auf mäßige Resonanz

Die Stadtverwaltung in Bremerhaven hatte aufgrund des Aufrufes des Deutschen Beamtenbundes (DBB) zu einem Warnstreik einen Notfallplan für die städtischen Kitas erarbeitet. Dieser kam aber nicht zum Einsatz. „In den Kitas kam es am Dienstag zu keinerlei Beeinträchtigung“, sagte Sozialstadtrat Klaus Rosche (SPD). 

So sind nur etwa 50 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zur Protestkundgebung in Bremerhaven gekommen. „Das Wetter hat wohl einige davon abgehalten, sich hier zu versammeln“, vermutete ein anwesender Mitarbeiter des Ordnungsamts.

DBB fordert sechs Prozent mehr Geld

Der DBB fordert sechs Prozent mehr Geld für die Angestellten des öffentlichen Dienstes. „Die heutige Kundgebung war ein erster Warnschuss. Wir fordern die Arbeitgeber dazu auf, uns ein vernünftiges Angebot zu unterbreiten“, so Ralf Manning, Vorsitzender vom DBB-Bremerhaven.

Am 11. April steigt die zweite Verhandlungsrunde

Am 21. März 2016 wurde die erste Verhandlungsrunde im Tarifstreit zwischen Gewerkschaften und den öffentlichen Arbeitgebern von Bund und Kommunen in Potsdam nach nur zwei Stunden ergebnislos vertagt. Vor Beginn der zweiten Runde am 11. April wollen die Gewerkschaften bundesweit in vielen Aktionen ihre Forderungen für die Einkommensrunde 2016 untermauern