Der „Plan B“ als Rettung für den Offshore-Terminal Bremerhaven

Der Offshore-Terminal als Universalhafen? Keine Bindung mehr an Windkraft? Bremerhavens Oberbürgermeister betrachtet diesen CDU-Vorschlag als Todesstoß für das vor Gericht ums Überleben kämpfende Hafenbauprojekt. Die Initiatoren halten das für Unsinn. Im Gegenteil. Sie zeigten Alternativen auf für den Fall, dass der Offshore-Terminal vor Gericht scheitert.

OTB nicht kampflos aufgeben

Thomas Röwekamp, Fraktionschef der CDU in der Bürgerschaft, und sein Kollege Jens Eckhoff sprechen von einem „Plan B“. Sie wollten keinesfalls den Offshore-Terminal kampflos aufgeben. „Wir stehen uneingeschränkt zum OTB, und wir würden uns natürlich freuen, wenn wir das aktuelle Verfahren gewinnen und der Terminal wie jetzt geplant gebaut werden kann. Das ist die schnellste Lösung“, sagt Röwekamp. Aber es müsse für den Fall einer Niederlage vor Gericht schon jetzt ein Alternativplan vorbereitet werden, um keine Zeit zu verlieren.

Die letzten Großprojekte im Land Bremen

Denn die Luneplate sei das letzte große Gewerbegebiet des Landes, und der OTB das letzte Hafenbauprojekt des Landes. Deshalb müsse bereits jetzt geprüft werden, ob der Hafen als Anbindung für das Gewerbegebiet Luneplate konzipiert werden könnte. Das sei auch wichtig für die Frage, welche Betriebe hier angesiedelt werden sollen.

Universalhafen für das Gewerbegebiet

Röwekamp und Eckhoff wollen den OTB von der Bindung an die Offshore-Nutzung befreien. Sie wollen einen Universalhafen, an dem auch unterschiedliche Schwerlastgüter umgeschlagen werden können. Und er soll das Stückgut aufnehmen, das bisher noch im Bremer Neustädter Hafen umgeschlagen wird. Den Hafen in Bremen wollen zu einem Wohngebiet umgestalten.