Wasser wird aus dem Holzhafen abgelassen

Im Holzhafen in Bremerhaven-Geestemünde wird in den kommenden Tagen Wasser abgelassen, damit ein Gutachter die Standfestigkeit der rund 400 Meter langen geklinkerten Uferkante überprüfen kann. Der Grund: Die Böschung ruht auf einer hölzernen Unterkonstruktion. Und die ist marode. Das wurde bereits 2012 festgestellt – nur passiert ist seitdem nichts.

Sanierung wurde immer wieder aufgeschoben

Obgleich die Sanierungspläne fertig in der Schublade liegen, wurde das Projekt immer wieder aufgeschoben. Im März sollte endlich mit den Arbeiten begonnen werden. Geplant war nicht nur die Sanierung der Böschung, sondern auch eine Umgestaltung der kompletten Grünanlage.  Doch daraus wird nichts. Der Grund: die städtische Haushaltssperre. Der Magistrat der Stadt Bremerhaven lehnte bereits im Januar die Vorlage ab, in der eine Ausnahme von der Sperre beantragt worden war.

Holzhafen muss eventuell teilweise gesperrt werden

Um herauszufinden, ob sich die Standfestigkeit der Uferböschung seit 2012 wesentlich verschlechtert hat, soll jetzt ein Gutachter seine Bewertung abgeben. „Wenn es ganz schlecht läuft, dann müssen wir möglicherweise Teilbereiche des Holzhafens aus Sicherheitsgründen absperren“, kündigt  Gartenbaustadtrat Maurice Müller (Grüne) an. Ob es so weit kommt, werde Untersuchung der hölzernen Unterkonstruktion zeigen.