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Deutlich weniger Asylbewerber in Bremerhaven: Zwei Flüchtlingsunterkünfte stehen leer

Im vergangenen Jahr sind insgesamt 250 Asylbewerber neu in Bremerhaven angekommen, deutlich weniger als in den Vorjahren. Die Stadt braucht deshalb die großen Übergangswohnheime an der Rudloffstraße und in der ehemaligen Rulffs-Halle nicht mehr, muss aber dennoch Miete zahlen.

Wiener Straße bleibt Flüchtlingsunterkunft

Noch gehört der ehemalige Bundeswehr-Verwaltungskomplex an der Wiener Straße 12 dem Bund, die Stadt nutzt ihn als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber und will das auch weiterhin machen, wie genau ist aber noch unklar, das ganze Gebäude wird zurzeit nicht genutzt.

Rudloffstraße und Rulffs-Halle stehen leer

Das Gebäude an der Rudloffstraße und die Rulffs-Halle sollen nicht mehr als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden, die Stadt muss aber noch Miete zahlen. Wie es dort weiter geht, ist unklar.

250 Flüchtlinge neu in Bremerhaven angekommen

Neu in die Seestadt kamen 2017 insgesamt 250 Flüchtlinge, 206 davon sind aus Bremen der Seestadt zugewiesen worden, 44 sind über die Familienzusammenführung in die Seestadt gezogen. Dem gegenüber stehen alleine in den ersten drei Monaten des Vorjahres 331 Asylbewerber.

Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.