Die Pinguins bangen um Kevin Lavallée

Die Fischtown Pinguins wollen sich mit einem Sieg auf den Start der Playoffs, die den Jungs aus Bremerhaven praktisch nicht mehr zu nehmen ist, einstimmen. Am morgigen Sonntag (14 Uhr, Eisarena) kommt es zum Vergleich mit dem EHC Red Bull München.

15 Gegentore in drei Spielen

Das Problem: Die Pinguins haben im Moment einen schlechten Lauf. Zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge. Dabei kassierten sie 15 Gegentore – fünf im Schnitt pro Spiel. Dieser Wert ist zu hoch. Das Defensivverhalten stimmte zuletzt nicht. Die Intensität in den Zweikämpfen wies Mängel auf, es fielen etliche „leichte“ Gegentore. Und jetzt bangen die Pinguins auch noch um Verteidiger Kevin Lavallée. Der Deutsch-Kanadier blieb in Nürnberg nach der ersten Pause verletzt in der Kabine. Das sah nicht gut aus. „Es ist eine Oberkörperverletzung. Was genau und wie schlimm, kann ich noch nicht sagen”, berichtete Coach Thomas Popiesch nach dem Nürnberg-Spiel.

Chance für Jani Nieminen?

Möglicherweise bekommt Goalie Jerry Kuhn vor dem Start der Playoffs eine kleine mentale Pause verordnet. Nach dem 4:6 in Nürnberg könnte es zwischen den Pfosten wieder einen Wechsel geben. Jani Nieminen brennt auf einen Einsatz. Sein letztes Spiel hatte der Finne am 12. Februar beim 6:7 in Wolfsburg.

Offensivstärke ist bei den Pinguins ein Mutmacher

Was Mut macht: Die Pinguins haben noch nie vier Spiele in Serie verloren. Demnach müsste es gegen München einen Sieg geben. Außerdem überzeugen die Bremerhavener in der Vorwärtsbewegung. Vier eigene Tore in Nürnberg – da ist stark. Christoph Körner (in seinem 33. Spiel) und Dominik Tiffels (in seinem 89. Spiel) erzielten dabei jeweils ihren ersten DEL-Treffer.