Die Sanierung der „Gorch Fock“ geht weiter

Die nach Vorwürfen der Korruption und Untreue gestoppte Sanierung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ geht weiter. Der Zahlungsstopp wird aufgehoben.

„Wieder auf die Weltmeere“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) einigte sich mit der beauftragten Elsflether Werft AG auf eine Aufhebung des Zahlungsstopps. Dies ist jedoch an Bedingungen geknüpft. Es gab einen „bitteren Weg der Erkenntnisse, was schief gelaufen ist“, sagte von der Leyen. „Es gibt jetzt eine gute Chance, dass die „Gorch Fock“ wieder auf den Weltmeeren segeln wird.“

Obergrenze für die Kosten

Bei der Sanierung war es zu einer Kostenexplosion von 10 auf bis zu 135 Millionen Euro gekommen, wovon bisher knapp 70 Millionen Euro bezahlt wurden. In der Vereinbarung mit der Werft ist vorgesehen, dass das Schiff für weitere 11 Millionen Euro bis zum Sommer schwimmfähig werden soll. Für den zweiten Schritt vom Ausdocken bis zur Hochseetauglichkeit dürfen maximal weitere Kosten in Höhe von 48 Millionen Euro entstehen. (dpa)