Die Zukunft von Co-Trainer Varian Kirst ist weiter offen

von Matthias Berlinke

Die Fischtown Pinguins schwimmen sportlich in einem ruhigen Fahrwasser. Dem Team dürfte in seiner ersten DEL-Saison die Qualifikation für die Pre-Playoffs kaum noch zu nehmen sein, die Fans sind mit den Darbietungen ihrer Lieblinge absolut zufrieden. Das Management kann die Planungen für 2017/2018 recht entspannt angehen. Wie dann das Trainergespann heißt, ist allerdings noch komplett offen.

Ein Wechsel ist nicht ausgeschlossen

Thomas Popiesch hat seinen Kontrakt als Chefcoach vor kurzem verlängert, sein Assistent Varian Kirst allerdings nicht. Durchaus denkbar, dass es hier im Sommer einen Wechsel gibt. Denn arbeiten der Chef und sein „Co“ Hand in Hand, werden die Verträge in der Regel „im Gespann“ zusammen verlängert. In Bremerhaven ist das nicht passiert.

Varian Kirst will sich mit seiner Zukunft jetzt nicht beschäftigen

„Ich weiß noch nicht, wie es mit mir in der neuen Saison aussieht“, sagt Kirst. „Das ist jetzt auch kein Thema, das mich tiefer beschäftigt. Wir stehen kurz vor den Playoffs, es gibt jeden Tag eine Menge zu tun. Da bleibt für diese Art von Gedankenspielen keine Zeit.“

Varian Kirst hat ein besonderes Auge für die Torhüter

Kirst hat seine Stärken im Zusammenstellen der Videoanalyse. Als ehemaliger Torwart hat er auch ein besonderes Auge für die Goalies. In seiner aktiven Karriere hat der 39-Jährige unter anderem unterklassig für Schweinfurt, Lindau und den Hamburger SV gespielt. „Ich bin in den vergangenen Jahren so oft umgezogen, da macht man sich keine Sorgen, wenn man im Februar noch nicht weiß, was im Sommer passiert“, sagt der in Montréal geborene Kirst. „Es gibt immer Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte ich voll in meiner Torhüterschule arbeiten.“