Diese Bremerhavenerin hat den Bremer Inklusionspreis gewonnen

Maleike Schubert aus Bremerhaven ist in dieser Woche mit dem Bremer Inklusionspreis ausgezeichnet worden. Die Preisträgerin leitet seit 2016 das Projekt „InSpo – Inklusion in Sport“ im Amt für Menschen mit Behinderung.

Modellregion

Ihre Arbeit war bislang so erfolgreich, dass der Deutsche Behindertensportverband Bremerhaven als eine von zehn bundesweiten Modellregionen für das Projekt „Mehr Inklusion für alle“ ausgesucht hat.

Herausforderungen im Alltag

Im Alltag hat Maleike Schubert mit so mancher Herausforderung zu kämpfen: „Leider sind in Bremerhaven noch lange nicht alle Ampeln blindengerecht“, bedauert sie. An Ampeln, die nicht piepen, wenn sie auf Grün schalten, habe ein blinder Mensch „ein großes Problem“.

Unabhängig durch „Maci“

Im vergangenen Jahr hat sich Schubert einen großen Wunsch erfüllt:  „Maci“ zog bei ihr ein. Die Golden-Retriever-Hündin kommt mit zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Treffen mit Freunden. „Maci macht mich unabhängig, ist mein wichtigster Begleiter“, freut sich Schubert.

Warum sich Maleike Schubert über den Preis freut, aber gleichzeitig auch ein wenig traurig ist, lest ihr am Samstag in der Nordsee-Zeitung

Ann-Kathrin Brocks

Ann-Kathrin Brocks

zeige alle Beiträge

Ann-Kathrin Brocks ist seit Oktober 2015 Projektredakteurin bei der Nordsee-Zeitung, wo sie auch volontiert hat. Zuvor hat sie an der Universität Siegen „Literary-, Cultural- & Media-Studies“ sowie „Visual Studies & Art History“ studiert.