Diese fiesen Tricks benutzen Betrüger in Bremerhaven

Die Bremerhavener Polizei hat in diesen Tagen wieder sehr oft mit Trickdiebstählen zu tun. Etliche Geschädigte haben sich  gemeldet. Die Polizei stellt einige fiese Maschen der Betrüger vor, mit denen unbedarften Bürgern das Geld abgezockt werden soll.

Es gibt keine Rauchmelder-Kontrollen

  • Rauchmelder: Seit einigen Tagen kursieren in den sozialen Netzwerken Hinweise darauf, dass die Feuerwehren die Rauchmelder in Wohnungen prüfen. Das stimmt aber nicht. Die Feuerwehr ist nicht zuständig. Sie ruft auch nicht bei den Mietern an oder steht vor der Wohnungstür. Für den ordnungsgemäßen Betrieb von Rauchmeldern sind ausschließlich die Haus- oder Wohnungsbesitzer zuständig. Diese Meldung verbreitet sich seit 2016 immer wieder als Kettenbrief über die sozialen Medien. Das Internetportal mimikama.at klärt auf.

Merkwürdige Überweisungen

  • Überweisungen: Seit Kurzem werden auf bisher ungeklärte Art und Weise Geldbeträge von zum Teil mehreren Tausend Euro online von Privatkonten auf ein fremdes, deutsches Bankkonto transferiert. Die Polizei Bremerhaven weist dringend auf die regelmäßige Überprüfung der eigenen Kontobewegungen hin, um im Notfall das zu Unrecht abgebuchte Geld über das Kreditinstitut zurück zu bekommen. In Bremerhaven sind aus dem Oktober 2018 bereits drei solcher Betrugsfälle bekannt. Geschädigte werden aufgefordert, dringend eine Strafanzeige zu erstatten.

Immer Ausweis zeigen lassen

  • Wasser- und Stromversorger: Regelmäßig erscheinen Betrüger an den Wohnungstüren und geben vor, vom Versorger zu kommen und eine dringende Überprüfung machen zu müssen. Die Polizei rät: niemanden ohne Rückruf beim Versorger und ohne Vorlage eines offiziellen Ausweises ins Haus lassen.

Kein Telefon-Rückruf

  • Vorsicht vor Rückruf: Wer auf seinem Telefon den Anruf einer unbekannten Telefonnummer feststellt, sollte sich nach Angaben der Polizei dringend mit einem Rückruf zurückhalten. Immer wieder erstatten Geschädigte Anzeigen bei der Polizei, die nach einem solchen Rückruf schriftliche Zahlungsaufforderungen von zum Teil dreistelligen Eurobeträgen aus dem Ausland erhielten.

E-Mail aus dem Ausland

  • E-Mail „bitte hilf mir“: Regelmäßig erhalten Menschen eine E-Mail von einer ihnen tatsächlich bekannten Person, die sich angeblich im Ausland aufhält und Opfer einer Straftat geworden ist. Der Angeschriebene wird gebeten, dringend zu antworten und mit einer finanziellen Hilfe zur Seite zu stehen. Die Polizei sagt: Diese E-Mail, die tatsächlich nicht von der genannten Person kommt, bitte dringend ignorieren.