Polizei warnt vor Wildwechsel in Bremerhaven und umzu

In der Dämmerungszeit kommt es wieder vermehrt zu Wildwechseln auf der Straße. Allein am Donnerstagmorgen ist es zu 16 Wildunfällen im Landkreis gekommen. 

Auto stößt mit Reh zusammen

Am Donnerstag gegen 6.20 Uhr ist es in der Straße Zur Hexenbrücke nahe der Müllverbrennungsanlage (Bremerhaven-Geestemünde) zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Rehkitz gekommen.

Rehkitz tot

Das schwer verletzte Tier verkeilte sich hinter dem Stoßfänger und musste von der alarmierten Jagdpächterin von seinem Leiden erlöst werden. Am Auto entstand ein Sachschaden von 1500 Euro.

Vierter Unfall

Allein in Bremerhaven ist das der vierte Wildunfall in dieser Woche. Im Landkreis Cuxhaven gab es am Donnerstagmorgen insgesamt 16 Unfälle mit Wild. Die Wildunfälle fanden überwiegend in der Morgendämmerung oder am Abend in Stadtrandgebieten statt.

Wildwechsel in Bremerhaven

Betroffen von Wildwechseln sind in Bremerhaven vor allem die Wurster Straße, Cherbourger Straße, Spadener Straße, Grollhamm, Fredrikshavner Straße und die Gebiete im Nordhafen (Franziusstraße) und Fischereihafen (Am Luneort).

Tipps der Polizei

  • Vermeiden lässt sich ein Wildunfall, wenn überhaupt, nur durch erhöhte Aufmerksamkeit und geringere Fahrgeschwindigkeit.
  • Wer auf Straßen unterwegs ist, auf denen ausdrücklich vor Wildwechsel gewarnt wird, sollte diese Schilder ernst nehmen und sein Tempo reduzieren.
  • Wenn in einiger Entfernung ein Tier am Straßenrand oder auf der Fahrbahn steht, sollte sofort kontrolliert gebremst werden.
  • Auf keinen Fall ausweichen und keine Vollbremsung machen.
  • Die Gefahren für den Fahrer selbst (zum Beispiel durch einen Baumaufprall) und den Gegenverkehr oder nachfolgenden Verkehr sind bei Ausweichmanövern in der Regel gefährlicher als der Zusammenstoß mit dem Wild.
  • Außerdem sollte man abblenden, denn das grelle Fernlicht macht die Tiere orientierungslos.
  • Möglichst hupen, um das Tier eventuell noch rechtzeitig von der Fahrbahn zu vertreiben. Wo ein Tier auftaucht, sind in der Regel noch mehrere. Deshalb sollte man immer mit Nachzüglern rechnen und noch langsamer weiterfahren.