Diesel-Fahrverbote, mehr Pfandflaschen: Das ändert sich noch 2019

Vor kurzem haben wir euch einige Änderungen vorgestellt, auf die ihr euch 2019 einstellen müsst. Nun haben wir noch weitere neue Regeln für euch.

Mehr Diesel-Fahrverbote

Viele Besitzer von Diesel-Fahrzeugen dürften mit einiger Unruhe ins neue Jahr starten. Bislang gibt es Fahrverbote nur auf zwei Straßenabschnitten in Hamburg. Doch 2019 drohen in zahlreichen weiteren Städten Fahrverbote für Selbstzünder. Betroffen sein dürften nach einer Auflistung des ADAC unter anderem Berlin, Bonn, Essen, Köln und Stuttgart.

Weitere Pfandflaschen

Um Umweltschutz geht es auch im neuen Verpackungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft tritt. Verbraucher müssen dann für noch mehr Getränke Pfand bezahlen. Bislang waren zum Beispiel Säfte mit Kohlensäure in Einwegverpackungen von der Pfandpflicht ausgenommen: Ab Januar wird dafür ein Pfand von 25 Cent fällig – auf Mischgetränke mit einem Molkeanteil von mindestens 50 Prozent ebenso. Auch für Vanillemilch und einige Energydrinks gilt ab Januar ein Pfand.

Online-Banking

Vor dem Aus stehen im neuen Jahr die sogenannten I-Tan-Listen für das Online-Banking. Die per Post verschickten Papierlisten mit durchnummerierten TANs dürfen demzufolge ab dem 14. September 2019 nicht mehr zur Autorisierung von Bankgeschäften verwendet werden. Denn sie erfüllen die Sicherheitsanforderungen nicht mehr.

Telefonate ins EU-Ausland

Telefongespräche aus dem heimischen Netz ins EU-Ausland sollen ab Mai 2019 günstiger werden. Das EU-Parlament hat bereits im November neue Regeln verabschiedet, wonach Gespräche aus dem eigenen Land in einen anderen EU-Staat nur noch maximal 19 Cent pro Minute kosten dürfen – egal, ob sie vom Handy oder Festnetz-Telefon aus geführt werden. Die Kosten pro SMS werden bei höchstens 6 Cent gedeckelt.

Mehr Zeit für die Steuererklärung

Zwei Monate mehr Zeit haben die Arbeitnehmer künftig für ihre Steuererklärung. Wer eine Erklärung abgeben muss und diese für das Jahr 2018 selbst macht, kann sich bis zum 31. Juli Zeit lassen. Bisher war der Stichtag Ende Mai. Stellt ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein alles für das Finanzamt zusammen, müssen die Unterlagen sogar erst bis zum 29. Februar 2020 eingereicht werden. (dpa)