Ein Haus für kulturelle Bildung in Bremerhaven

Musik und Kunst, Theater und Tanz – die Stadt Bremerhaven macht etliche kulturelle Bildungsangebote. Allerdings sind diese kaum aufeinander abgestimmt. Kulturdezernent Michael Frost und Kulturamtsleiterin Dorothee Starke möchten das ändern. Sie haben ein Auge geworfen auf den ehemaligen Bauhof an der Ecke Schleusen- und Rudloffstraße. Die Idee: Hier könnte ein Haus für kulturelle Bildung entstehen.

Zusammenführung könnte Geld sparen

Unter einem Dach ansiedeln könne man die Jugendmusik- und die Jugendkunstschule, das Theaterprojekt Thea-Theo, das Tanzprojekt Tapst, das Kulturbüro, das Koordinationsbüro Kulturelle Bildung sowie das Kulturamt selbst als Gesamtkoordinator. Vorteile der Zusammenführung wären gemeinsame Aktivitäten und Kostenersparnisse durch gemeinsame Nutzung von Räumen und Ausstattung.

Authentische Immobilie statt Hochglanzgebäude

Bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie ist der ehemalige Bauhof ins Blickfeld gerückt. „Man braucht eine Immobilie, die authentisch ist, kein Hochglanzabziehbild“, sagt Frost. Es dürfe ruhig eine Kulturbaustelle sein, an der jeder mitbauen könne. Die Nähe zur Kulturszene in der Alten Bürger biete sich an, meint der Kulturdezernent.

Was der Quartiersmeister für die Alte Bürger zu der Idee sagt, lest Ihr am Sonntag, 23. Juni 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.