Eine Zeitung von Bürgern für Bürger: die Leher Seiten der Quartiersmeisterei

Lehe ist voller Geschichten – wer könnte das besser wissen, als die Einwohner des Stadtteils selbst. Deshalb sind sie es auch, die die Texte für die neue Stadtteil-Zeitung schreiben: die Leher Seiten. Gerade ist die erste Ausgabe erschienen. Die 2000 Exemplare werden zurzeit an vielen Stellen ausgelegt.

Die Texte sind sehr unterschiedlich. Da ist zum Beispiel der Beitrag von Ammar Aljomaa. Der Syrer ist vor drei Jahren nach Deutschland gekommen. Für die Leher Seiten hat er ein Gedicht verfasst. Es handelt vom Krieg in seiner Heimat. Direkt darunter steht ein Artikel mit einem ganz anderen Tenor: Es geht um das 15-jährige Bestehen des Vereins Rückenwind. Die Kinder Leen, Fathia und Jonny berichten über die dazugehörige Feier – und wie lecker der Kuchen war.

Herausgegeben von der Quartiersmeisterei

Genau dieser Facettenreichtum bei den Themen sei eine Grundidee der Zeitung, betont Ann-Kristin Hitzemann. Sie ist bei der Quartiersmeisterei teilzeitbeschäftigt und leitet die Redaktion. Den Inhalt bestimmten vorwiegend die Menschen aus dem Stadtteil, die sich alle einbringen könnten, betont Brigitte Hawelka. Sie leitet die Quartiersmeisterei Lehe, die die Zeitung herausbringt.