Einwegplastik schmeckt diesen Bremerhavenern nicht mehr

Die EU will Einwegplastik verbieten, weil der globale Müllberg wächst. In Bremerhaven gibt es schon Vorreiter, die Müll vermeiden. Und viele kleine Initiativen.

Forschung sucht Alternativen

Größtes Projekt ist eine Kooperation zwischen Alfred-Wegener-Institut, dem Unternehmen „Nordsee“ und der Hochschule, die an Verpackungen aus Algen arbeiten. Sie läuft bis 2020.

Frühstück ohne Verpackungen

Das Hotel „Sail-City“ hat seit 2013 ein Nachhaltigkeitskonzept und seit Anfang diesen Jahres das verpackungsfreie Frühstück eingeführt. Hinzu kommen viele kleine Aktionen von Organisatoren oder Gastronomen wie der Einsatz von Mehrwegbechern auf Veranstaltungen und Nutzung von Pappe und Holz statt Plastik.

Bürger können aktiv werden

Das Bremerhavener Kilmastadtbüro vernetzt und unterstützt Bürger und Initiativen, die sich mit dem Thema auseinander setzen wollen. Für manche Projekte können sogar Fördermittel beantragt werden.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", haben die aus Goslar und Ostpreußen stammenden Eltern sie großgezogen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.