Ergreifender Abschied von „Mr. Sail“ Hennig Goes

Mit einem bewegenden Trauer-Gottesdienst in der Großen Kirche haben sich am Sonnabend rund 350 Menschen von Hennig Goes verabschiedet. Ein Meer aus Kerzen, weißen Rosen und Lilien umrahmte den Sarg. Weggefährten, Freunde, Kollegen, Vertreter aller gesellschaftlichen und politischen Kreise der Stadt haben dem unermüdlichen Botschafter Bremerhavens und seinem Lebenswerk ihre Reverenz erwiesen.

Ein Perfektionist und bedingungslos liebevoller Mensch

Sebastian Ritter,  Pastor der Johannes-Gemeinde, der die Familie Hennig Goes‘ angehört, ehrte den am  9. November überraschend Verstorbenen mit Herzenswärme und Hochachtung. „Er war ein temperamentvoller, leidenschaftlicher Mensch“, kämpfte Ritter selbst um Fassung, „den ich als bedingungslos liebevollen Vater, Ehemann und Großvater erlebt habe.“

Format zur Völkerverständigung geschaffen

Auch Jörg Schulz, einstiger Oberbürgermeister und enger Freund, versagte immer wieder die Stimme in seinem sehr persönlichen Nachruf. „In ihm steckte noch jede Menge Energie“, sagte Schulz, „er hat die touristische Entwicklung unserer Stadt  maßgeblich beeinflusst und mit der Sail ein Format zur Völkerverständigung geschaffen“. Mit Werken unter anderem von Bach, den Goes so sehr liebte, rahmten Kantor David Schollmeyer an der Orgel und das Ruzniak-Streichquartett  die Feier ein.