Essensretter suchen Mitstreiter

Das Salatblatt ist ein bisschen welk, die Möhre etwas schrumpelig und das Mindesthaltbarkeitsdatum unmerklich überschritten – schon schmeißen viele Verbraucher das  Essen weg. Die Bewegung Foodsharing will diese Leckereien retten. 

Die 22-jährige Noemi Krebs ist seit Herbst 2018 dabei. Als Botschafterin für Bremerhaven und das Umland baut sie  mit  anderen sogenannten Foodsavern – also Essensrettern – ein Netzwerk in der Seestadt auf. Neun Personen beteiligen sich bereits aktiv.

Obst und Gemüse vom Wochenmarkt

Bislang werden die Waren beim Wochenmarkt Geestemünde und bei der Kaffeewerkstatt Bohnengold im Fischereihafen besorgt. Zudem gibt es eine Kooperation mit der Tafel. Diese Organisation überlässt den Foodsavern Lebensmittel. Vor allem Obst und Gemüse werde ihnen  übergeben.

Kostenlos und ohne Nachweis

Die Waren werden im Anschluss zum Café Findus in der Alten Bürger 212 gebracht. Draußen auf einem Tisch liegen sie kostenlos bereit. „Jeder kann sich bedienen,“ erzählt Noemi Krebs.  „Bei uns kostet es nichts, und niemand muss seine Bedürftigkeit nachweisen“, sagt sie.

Was genau ein Foodserver für Aufgaben hat und wie man einer werden kann, lest Ihr am Sonntag, 17.3.19, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.