Fachkonferenz „Windforce“ beginnt in Bremerhaven

Mit einem Appell an die Bundesregierung zum stärkeren Ausbau der Offshore-Windenergie hat in Bremerhaven die Fachkonferenz „Windforce 2018“ begonnen. Mehr als 200 Industrievertreter diskutieren noch bis Mittwochabend über die Lage der Branche.

Appell an die Bundesregierung

„Die Bundesregierung muss deutlich machen, dass der Ausbau der Offshore-Windenergie politisch gewollt ist“, sagte der Umweltsenator des Landes Bremen, Joachim Lohse (Grüne).

Ziele bis 2030

Die Große Koalition in Berlin hatte sich bei ihren Verhandlungen zur Regierungsbildung darauf verständigt, zusätzliche Windparks an Land und auf See auszuschreiben; offen blieb allerdings die Größe der Offshore-Windparks. Bis 2030 sollten 65 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen (zurzeit ist es gut ein Drittel).

„Mehr Windräder auf See“

Dieses Ziel lasse sich nur erreichen, wenn mehr Windräder auf See gebaut werden als geplant, betonte Andreas Wellbrock, Geschäftsführer des Branchenverbandes WAB, der die Windforce ausrichtet. Zurzeit ist der Ausbau bis 2030 auf 15 Gigawatt Leistung gedeckelt; davon sind bereits mehr als 5 Gigawatt installiert. Wellbrock forderte, zu dem ursprünglichen Ausbauziel von 25 Gigawatt zurückzukehren.

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Mehr über die Fachtagung lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.