Prozess um Urkundenfälschung: Sanitäter ohne Zeugnis unterwegs?

Ein Mitarbeiter eines Krankentransportunternehmens muss sich wegen Urkundenfälschung vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, sowohl seine eigene Urkunde als Rettungssanitäter als auch die eines anderen Rettungshelfers gefälscht zu haben.

Die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht beginnt erneut am 20. Oktober. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin wird dem 50-jährigen Angeklagten aus Bremerhaven vorgeworfen, eine unechte Urkunde selbst hergestellt und gebraucht zu haben, ohne selbst Rettungssanitäter zu sein.

„Falsche Urkunde ausgehändigt“

Außerdem wird dem Angeklagten zur Last gelegt, einem anderen Mitarbeiter eine falsche Urkunde ausgehändigt zu haben, mit der ein Lehrgang zum Rettungshelfer bescheinigt wird.

Denise von der Ahé

Denise von der Ahé

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Redakteurin/Korrespondentin im Bremer Büro der NORDSEE-ZEITUNG. Kam nach Stationen bei der Saarbrücker Zeitung und der Braunschweiger Zeitung immer weiter Richtung Norden. Sie berichtet aus Bremen über alles, was dort entschieden wird und für Bremerhaven spannend und wichtig ist.