Fahrradhelm kann Leben retten: Nicht nur Topmodels sind Vorbilder

Die Kampagne „Helme retten Leben“ mit Bildern von Heidi Klums Topmodels zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Auch wenn der Stil der Kampagne umstritten ist, steht fest: Fahrradhelme sind wichtig. Und auch in Bremerhaven und im Cuxland sind viele Familien und Schüler täglich Vorbilder und setzen auf den Kopfschutz. Fahrrad-Experte Hermann Heisse aus Gnarrenburg sagt: „Jeder sollte einen Helm tragen.“

So kauft man einen passenden Helm

  • Damit ein Helm beim Sturz optimal schützt, ist die richtige Größe und Form extrem wichtig, erklärt Stefanie Pieper vom Fahrradfachgeschäft Pieper in Bad Bederkesa.
  • Daher ist es meistens nicht ausreichend, wenn man in ein Geschäft geht und einen Helm kauft, ohne ihn aufzusetzen und anzuprobieren.
  • Gerade Kinder sollten einen Helm aussuchen dürfen, der ihnen wirklich gefällt. Denn ein Helm, der zu Hause in der Ecke liegt, hilft nicht.
  • Für eine bessere Sichtbarkeit sind immer mehr Helme mit Rückleuchte und in grellen Farben im Trend

So sitzt der Helm richtig

  • Es ist wichtig, dass der Helm waagerecht auf dem Kopf sitzt und nicht nach vorne oder hinten rutscht.
  • Der Kinngurt muss so fest sitzen, dass maximal ein Finger dazwischen passt.
  • Manchmal sieht man, gerade bei Jugendlichen, dass diese den Verschluss auflassen. Dann hilft der Helm natürlich überhaupt nicht mehr.
  • Helme müssen nach einem Sturz ausgetauscht werden, auch sollten sie nicht länger als fünf Jahre getragen werden.

 

Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.