Feuerwehreinsatz: Klappschute im Überseehafen droht zu sinken

Die Feuerwehr Bremerhaven ist am Samstag gegen 14:30 Uhr zu einem Schiffsunfall in die Bückingstraße im Überseehafen gerufen worden. Ein voll beladenes Transportschiff geriet in Schieflage und drohte zu sinken.

Klappschute mit Erde

Bei dem Schiff handelte es sich um eine so genannte Klappschute, die mit Erdreich beladen war. Das etwa 50 Meter lange und acht Meter breite Schiff war beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Heckbereich bis zur Wasseroberfläche gesunken. Wasser geriet im inneren des Schiffes und  flutete einen der großen Hohlräume.

30.000 Liter ausgepumpt

Um ein weiteres Absinken zu verhindern, setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungspumpen ein und förderte über 30.000 Liter aus dem Inneren des Schiffes zurück ins Hafenbecken. Das Schiff stabilisierte sich während des Pumpvorganges zunehmend.

Suche nach Ursache

Nach etwa anderthalb Stunden konnte der untere Bereich des Schiffes erkundet werden, um die Ursache des Wassereinbruches festzustellen. Im Bereich einer Wartungsluke geriet das Hafenwasser in den Hohlraum der Klappschute.

Schiff muss zur Werft

Das Schiff blieb in Absprache mit dem Betreiber weiter im Kaiserhafen. Eine Reparatur wird voraussichtlich in einer Werft erfolgen müssen. Bis dahin setzt der Betreiber Pumpen ein, die das Hafenwasser  stetig aus dem Schiff pumpen. Während des Einsatzverlaufes gerieten keine Betriebsstoffe in das Hafenbecken. Gegen 17 Uhr endete der Einsatz.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.