Frosta stoppt nach Schock-Videos Aufträge an Schlachthof

Nach dem Verdacht von Tierquälerei in einem Schlachthof in Oldenburg, haben erste Kunden des Betriebs Konsequenzen gezogen. Darunter: Frosta aus Bremerhaven.

Rinder bei Bewusstsein getötet?

Der Verein Deutsches Tierschutzbüro hatte Videomaterial mit versteckter Kamera in dem Schlachthof aufgenommen und veröffentlicht. Der Verein wirft dem Betrieb unter anderem vor, Rinder unzureichend und nicht fachgerecht betäubt und bei Bewusstsein getötet zu haben.

„Steakhouse-Pfanne“ betroffen

Das Unternehmen Frosta reagierte und beendete die Zusammenarbeit. Allerdings sei lediglich ein Produkt – die „Steakhouse-Pfanne“ – betroffen, sagte eine Sprecherin auf Anfrage.

Bünting Gruppe beendet Zusammenarbeit

Auch die Bünting Gruppe mit Sitz im Kreis Leer stellte die Zusammenarbeit ein. „Über die Vorgänge bei dem Schlachthofbetreiber Standard-Fleisch GmbH & Co. sind wir entsetzt und halten diese für völlig inakzeptabel“, hieß es am Donnerstag in einer Stellungnahme der Bünting Gruppe, zu der auch die Supermarktkette Famila gehört. (lni)