So sehen die Planungen für das Geestemünder Werftquartier aus

Vom Handelshafen bis runter zum Fischereihafen 1, entlang der Riedemann- und der Ellhornstraße – dort soll das neue Werftquartier entstehen, das Bremerhaven-Geestemünde zum Wasser bringen soll. Der Bauauschuss hat die Planungen am Donnerstag genehmigt. 

Hochhaus „Sign“  nur ein Teil des Werftquartiers

710.000 Euro kosten die Vorplanungen für das 110 Hektar große Quartier in Geestemünde. Ein urbanes Gebiet am Wasser mit vielen Grünflächen soll entstehen, in dem Menschen wohnen, arbeiten und Dienstleistungen angeboten werden. Das Hochhausprojekt „Sign“ ist nur ein Teil des Gebietes.

Polizeirevier soll Eingangsbereich werden

Den Eingang zum neuen Werftquartier soll künftig das neue Polizeirevier an der Georgstraße/Ecke Georg-Seebeck-Straße bilden. Bis zum Frühjahr 2019 soll die Bestandsaufnahme der Gebäude, Straßen und Flächen in dem Gebiet abgeschlossen sein, die Öffentlichkeit soll auch bis dahin mit einer Zukunftswerkstatt beteiligt werden.

Geestemünder werden beteiligt

„Ich will dort keinen Abklatsch des Neuen Hafens“, stellte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) klar. Das neue Quartier solle gemeinsam mit den Geestemündern entwickelt werden, zum Vorbild könne man sich Städte wie Malmö oder Rotterdam nehmen. Der städtebauliche Wettbewerb soll Ende 2019 abgeschlossen sein.

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Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.