Gegner-Check: Krefeld Pinguine stehen mit dem Rücken zur Wand

von Matthias Berlinke

Ernüchterung bei den Krefeld Pinguinen. Das Team steht auf dem letzten Platz der DEL. Nur mit einer großen Kraftanstrengung ist der Sprung in die Playoffs noch machbar. Die Seidenstädter benötigen eine Aufholjagd. Startpunkt soll das heutige Spiel gegen die Fischtown Pinguins sein (19.30 Uhr, Königpalast).

Drei herbe Schlappen am Stück für die Krefelder

KEV-Coach Rick Adduono ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Seine Truppe hat zuletzt auswärts dreimal in Folge deutliche Schlappen kassiert – 2:7 in München, 3:6 in Mannheim und 3:7 in Iserlohn. Diese Ergebnisse nagen am Selbstvertrauen der Spieler. Sie benötigen dringend positive Energie.

Pinguine vom Niederrhein verfügen über starke Sturmreihen

Immerhin: Marcel Müller ist wieder fit. Somit kann Adduono den gebürtigen Berliner neben Daniel Pietta und Mike Collins in die erste Reihe stellen. Dieses Trio strahlt absolute Gefährlichkeit aus. Auch Formation zwei mit Marko Rosa, Dragan Umicevic und Herberts Vasiljevs steckt voller Angriffspotenzial.

Thomas Popiesch sieht Bremerhaven als Außenseiter

Auch wenn Bremerhaven in der Tabelle fünf Plätze über Krefeld liegt: Die Pinguins von der Nordseeküste gehen als Außenseiter in die Partie. „Das gilt für jedes Spiel in der DEL“, sagt Bremerhavens Coach Thomas Popiesch und nimmt damit den Druck von seinen Profis.

Blick in die Krefelder Statistik:

Bester Scorer: Daniel Pietta – 40 Punkte

Bester Torjäger: Marcel Müller – 14 Tore

Bester Vorlagengeber: Daniel Pietta – 27 Assists

Bester Plus-Minus-Wert: Nicolas St.Pierre – -1

Böser Bube: Daniel Pietta – 94 Strafminuten